opti-img/suchen-button-1.gif news sitemap kontakt home
 
Büchershop
  Neuerscheinungen
  Vorschau
  Bücher
  Kalender
 
Warenkorb
Suche
Kundendaten
Lieferbedingungen
 
 
[0]
Produkte im Korb
 
 
Bookmarket.ch
 
 

Detailinformation
Artikelname: QBG Bd. 17: Bündner Volksschule im Wandel, Akteure - Lehrpersonenbildung - Schulaufsicht
Kategorie: Staatsarchiv Graubünden
Unterkategorie: Quellen und Forschungen zur Bündner Geschichte (QBG)
Artikel-Nummer: 338-2
Verkaufspreis: SFr. 52.00
   
Bild
   
Die vorliegende Publikation legt die Entwicklung der Volksschule in Graubünden seit Ende des 18. Jahrhunderts bis in die 1970er Jahre dar. Sie berichtet in der Form einer «dichten Beschreibung» (Clifford Geertz) über die Eigenarten und Herausforderungen des Bündner Schulwesens, die durch wirtschaftliche, geographische und sprachliche Mannigfaltigkeit bedingt sind. Das Augenmerk gilt besonders der Rolle der Seminardirektoren und Schulinspektoren. In diesem Sinne handelt es sich um eine Analyse der professionellen Elite, wobei die Reaktionen der Gemeinden auf die zunehmende Professionalisierung im Volksschulbereich nicht ausser Acht gelassen werden. Die zentralen Fragestellungen lauten: Wie hat sich die Bündner Volksschule in Bezug auf die Gesetzesgrundlagen und Schulstrukturen gewandelt? Wie haben sich die Seminardirektoren für die Ausbildung der Lehrpersonen eingesetzt? Welches war ihr Beitrag zur Umsetzung allgemeiner gesellschaftlicher Wertvorstellungen und Normen? Welches war die Funktion und das Selbstverständnis der in der Schulaufsicht tätigen Personen?

Die Autorin macht sichtbar, dass sich Bildungsziele und schulpolitische Programme immer nur vor Ort konkretisieren und verdichten können. Diese Optik erlaubt die Bearbeitung konkreter Erfahrungen und pädagogisch-theoretischer Wissensinhalte, die Berücksichtigung des biografischen und sozialen Hintergrundes der Akteure und einiger Akteurinnen sowie die Analyse von Netzwerken, die für die Schulentwicklung bestimmend waren.

Die auf einem intensiven Quellenstudium beruhende Arbeit zeigt, dass es ohne historische Längsschnitte kaum möglich ist, komplexe Systeme wie jenes der Bildung zu verstehen. Nur mit einem solchen Verständnis lassen sich bildungspolitische Reformen auf den Weg bringen, die nicht am System vorbei gedacht sind.

Zur Autorin
Chantal Marti-Müller absolvierte nach dem Bündner Lehrerseminar die Ausbildung zur Turn- und Sportlehrerin an der ETH Zürich sowie ein Zweitstudium in Pädagogischer Psychologie und Didaktik an der Universität Zürich, das sie mit vorliegender Dissertation 2006 abschloss. Sie unterrichtet Erziehungswissenschaften, Allgemeine Didaktik und Sportdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Graubünden (PHGR) und wurde kürzlich zur Leiterin der Berufspraktischen Ausbildung und zum Mitglied der Schulleitung gewählt.


Ausstattung: gebunden, Hardcover mit Umschlag, 470 Seiten
ISBN 13: 978-3-85637-338-2
Preis: CHF 52.- / EUR 29.75





<< zurück zur Übersicht

Suche nach einem weiteren Produkt