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Detailinformation
Artikelname: QBG Bd. 12: Teufelsmacht und Hexenwerk
Kategorie: Staatsarchiv Graubünden
Unterkategorie: Quellen und Forschungen zur Bündner Geschichte (QBG)
Artikel-Nummer: 285-7
Verkaufspreis: SFr. 52.00
   
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Die «Magiologia» des aus Fläsch stammenden reformierten Pfarrers Bartholomäus Anhorn
(1616–1700) ist ein über 1100 Seiten zählender eng bedruckter Magietraktat, welcher 1674
und 1675 in zwei Ausgaben erschien. Mit seinem auf Deutsch verfassten Werk bezweckte Anhorn, sämtlichen Schlichen des Teufels und seiner Instrumente, den Hexen und Hexenmeistern, im Alltagsleben der Menschen auf die Spur zu kommen. Seine Anleitungen zum Erkennen des Hexenwerks sollten alle Frommen befähigen, ihre der Zauberei verdächtigten Nachbarn und Nachbarinnen, die suspekten Bettler und Bettlerinnen, vor allem aber die mit Wortmagie heilenden Segner vor Gericht zu ziehen.

Anhorn verfocht in seinem Werk vor allem die Hexentheorien des gelehrten Jesuiten Martin Delrio und machte diese den religiös interessierten Obrigkeiten bekannt, deren politisches Ziel die Errichtung des Gottesstaates auf Erden war.

Diese für die Erforschung der Hexenverfolgung und der Mentalitätengeschichte des 17. Jahrhunderts bedeutsame Schrift liegt hier erstmals in einer mit zahlreichen Kommentaren und ausführlichen Registern versehenen Bearbeitung vor.




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