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Detailinformation
Artikelname: QBG Bd. 9: Die Confisca. Konfiskation und Rückerstattung des bündnerischen Privateigentums im Veltlin, in Chiavenna und Bormio 1797-1862
Kategorie: Staatsarchiv Graubünden
Unterkategorie: Quellen und Forschungen zur Bündner Geschichte (QBG)
Artikel-Nummer: 3 905 241 82-X
Verkaufspreis: SFr. 29.00
   
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Kurz nach der von Napoleon I. verfügten Einverleibung der ehemaligen Untertanenlande der Drei Bünde in die Cisalpinische Republik wurde am 28. Oktober 1797 die Beschlagnahmung sämtlicher Vermögenswerte von Bündnern im Veltlin, Chiavenna und Bormio proklamiert. Davon waren Angehörige von über 100 Familien und 9 Körperschaften betroffen, als Hauptgeschädigte die Familie Salis und das Kloster Disentis. Die Verlustsumme wird auf rund 3,5 Mio. rheinische Gulden geschätzt.

In seiner fundierten Untersuchung vermittelt der Autor ein anschauliches Bild dieser für viele Bündner folgenschweren Massnahme. Er zeigt, dass bereits 1797 erste Bemühungen um Aufhebung der Konfiskation oder zumindest um Entschädigung der Betroffenen einsetzten, dass Österreich als Rechtsnachfolger der Cisalpinischen Republik aber erst auf dem Wiener Kongress 1815 die Entschädigungsansprüche der Bündner anerkannte. Das 1816 konstituierte Confiscationscomité erreichte 1834 nach langen Verhandlungen mit der österreichischen Diplomatie die Rückerstattung von rund 46% des Totalverlustes; die Verteilung des Betrages auf die Geschädigten konnte aber erst 1862 abgeschlossen werden. Für viele Bündner Familien bedeutete die Confisca eine wesentliche Schwächung ihrer wirtschaftlichen Basis, von der sich manche nicht mehr erholten.



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