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Detailinformation
Artikelname: Urkunden-Sammlungen im Staatsarchiv Graubünden, 1. Teil
Kategorie: Staatsarchiv Graubünden
Unterkategorie: Archivinventare
Verkaufspreis: SFr. 35.00
   
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Der Quellenband III der ersten Regestenfolge zu den Urkunden-Sammlungen im Staatsarchiv Graubünden erschliesst Pergamente und Urkunden von 913 - 1877 und öffnet der Geschichtsschreibung, der rechthistorischen Forschung und der historischen Landeskunde ein breites Spektrum der Betrachtung zur Kultur- und Landesgeschichte Graubündens, zur Rechtsvergangenheit des Dreibündestaates, seiner Einzelbünde, Gerichte und Nachbarschaften und zur Geschichte des Veltlins.

Abgesehen von den konstitutiven Urkunden zur Staats- und Verfassungsgeschichte der Drei Bünde aus den Archiven des Grauen Bundes, des Gotteshausbundes und des Zehngerichtenbundes, haben sich die Urkundenschätze des Staatsarchivs erst im 20. Jahrhundert geäufnet durch Erwerbungen, Schenkungen und seit 1945 durch die Übernahme zahlreicher Dauerdeposita erstrangiger Archive regierender Familien, die vertraut waren mit dem politischen Geschehen im Dreibündestaat und in Europa, Bescheid wussten um Pass und Transit, um die Verflechtung des rätischen Freistaates im Gespinste der europäischen Diplomatie, Kommandostellen bekleideten in fremden Militärdiensten und über geschulte Notare und Schreiber verfügten. In Verbindung mit der durchgreifenden Reorganisation des Staatsarchivs nach 1945 wurde der systematischen wissenschaftlichen Erschliessung dieser wertvollen Privatarchive und ihrer Akten und Urkunden durch Regesten und Register primäre Aufmerksamkeit geschenkt, weil diese der Geschichtsschreibung Graubündens bisher kaum bekannten und nur schwer zugänglichen Geschichtsquellen erster Ordnung dem Historiker, Rechts- und Kulturhistoriker neue Aspekte öffnen zur Landesgeschichte.

Dementsprechend wurden den Regesten zu den Urkunden alle einschlägigen Abschriften und Textauszüge aus den in breitem Strome überlieferten Urkunden-Kopialsammlungen, Kopialbüchern, Statuten, Landbüchern und Notariatsprotokollen beigeordnet, unter dem Hinweis auf vorhandene Drucke. Diese von der Forschung wenig beachteten Kopialwerke aus historischer Zeit mit ihren Tausenden von Urkundenabschriften öffnen nicht nur den Zugang zu den vielfach schwer lesbaren Originalen, sie ermöglichen auch das Verständnis der fortgesetz-ten Verfeinerung und Weiterentwicklung des Rechts, weshalb der mühevollen Beibringung aller wesentlichen Kopialabschriften entschiedene Aufmerksamkeit geschenkt worden ist im Dienste der historischen Grundlagenforschung und der Geschichtsschreibung Graubündens.




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