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Richard La Nicca - Bilder der Baukunst
 

In der Klinik Beverin, im La Nicca Saal, wurde das umfassende Buch "Richard La Nicca - Bilder der Baukunst" von Regierungsrat Martin Schmid und Projektleiter Markus Pieren präsentiert.

La Nicca war der erste Kantonale Oberingenieur Graubündens und einer der bedeutendsten Schweizer Verkehrspioniere im vorletzten Jahrhundert. Zum ersten Mal wurde seine unglaubliche Arbeitsleistung zusammengetragen und in einem Buch veröffentlicht.

Der Bildband zeigt auf 270 Seiten Zeichnungen, Skizzen und Pläne – die grösstenteils erstmalig veröffentlicht werden - seiner wichtigsten Werke. Die Texte führen durch das Dokumentenmaterial und bilden einen technischen, sozialgeschichtlichen und politischen Rahmen.

Der 1794 in Tenna geborene Pfarrersohn Richard La Nicca wurde nach einer kurzen Militärlaufbahn mit 29 Jahren erster Kantonaler Oberingenieur Graubündens. Unter seiner Regie entstanden die wichtigsten Hauptachsen des bündnerischen Strassennetzes und zahlreiche Brücken, von denen heute noch einige bestehen. Zu den grössten Leistungen zählen seine Wasserbauprojekte - die Rheinkorrektion im Domleschg und die Juragewässerkorrektion - die ihm zu nationalen und internationalem Ruhm verhalfen. La Niccas Leidenschaft war aber die aufkommende Eisenbahntechnik. Er projektierte die Alpenbahn über den Splügen und den Lukmanier. Politische Gründe vereitelten die Umsetzungen seiner technisch brillanten Bahn-Projekte zugunsten der Gotthardlinie. La Nicca starb 1883 kurz nach seinem 89. Geburtstag in Chur.


Von der Idee zum Buch

Im Zusammenhang mit dem Umbau der Psychiatrischen Klinik Beverin in Cazis entstand die Idee, La Nicca mit einem Bilderbogen seines Schaffens zu würdigen. Ausgehend von einem Ort, der durch sein Wirken erst nutzbar wurde, in unmittelbarer Umgebung seines ersten grossen Korrektionsprojektes. Denn bis heute erinnert ausser seiner Grabstätte und einem unscheinbaren Denkmal in Nidau/BE kaum etwas an den Pionier und Virtuosen der Baukunst. Das Buch schliesst die Lücke und zeigt die weit verstreuten Unterlagen seiner Projekte die aufgearbeitet wurden und als eigentliche Kunstwerke gelten.


Autoren

Die kurzgehaltenen, durch ein Autorenkollektiv verfassten Texte führen durch das umfangreiche Doku-mentenmaterial. Abgebildet werden Originalzeichnungen, Skizzen und Pläne seiner wichtigsten Werke, insbesondere in seinem Heimatkanton Graubünden und der Juragewässer-Korrektion im Seeland. Fotografien aus heutiger Zeit stellen den Bezug zur Gegenwart und zu Orten her, an denen die Spuren La Niccas immer noch sichtbar sind. Einzelne Texte sind aufgrund des geographischen Bezuges in der jeweiligen Landessprache verfasst, was dem Buch eine eigenständige Note verleiht. Die Texte sind mit Bild- und Quellenverzeichnissen versehen, die zeigen, wie La Niccas Unterlagen heute weit verstreut archiviert sind.


Aus dem Inhalt

Übersicht: Die Materiellen Zeugen der Werke La Niccas, Biographie. Wasser: Die Rheinkorrektion im bündnerischen Domleschg und die Juragewässerkorrektion zwischen Biel und Solothurn. Strassen: Der Bau der Comercial- und Verbindungsstrassen in Graubünden. Brücken: La Niccas Ingenieurleistungen im Brückenbau. Eisenbahn: Alpenbahn über den Lukmanier. Siedlungsbau: Neudörfer von Felsberg und Thusis. Militär: Festungsanlage St. Luziensteig.



Richard La Nicca – Bilder der Baukunst
Diverse Autoren
Durchgehend 4-farbig
270 Seiten, gebunden
Format 29.7 x 24.5 cm
Verlag Bündner Monatsblatt
ISBN 3905342316
Preis: Fr. 68.-



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