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2000 Besucher im Casanova-Neubau
 

Drei Tage lang wurde gefeiert und 2000 Gäste kamen, um den Neubau der Casanova Druck und Verlag AG an der Churer Rossbodenstrasse einzuweihen. Mit einem Handwerker- und Mitarbeitertag, einem offiziellen Tag für die Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie einem Tag der offenen Tür konnten wenige Wochen nach dem Bezug des Gebäudes viele Interessierte Einblick in eine hochmoderne Betriebsstätte mit einem motivierten Team nehmen.


>> Donnerstag: Aufrichtefeier und Mitarbeiterfest
>> Freitag: Empfang für Gäste aus Wirtschaft und Politik
>> Samstag: Tag der offenen Tür


Schon am Donnerstag fanden sich 250 Gäste zu einem bunten Unterhaltungsabend ein, nämlich alle am Bau beteiligten Unternehmer und Handwerker sowie Mitarbeiter mit Angehörigen der Casanova Druck und Verlag AG. Die Kombination von Aufrichtefeier mit Mitarbeitertag war nicht zuletzt wegen des Auftrittes von Maurer „Giovanni“ ein erster Höhepunkt. Giovanni alias Flurin Caviezel spielte und sang an einem Konzertflügel, der extra in die Casanova-Farbe rot umgespritzt worden war, und redete gleichzeitig den Handwerkern ins Gewissen.

350 Gäste beim Empfang am Freitag
350 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur wurden am Freitagabend von der Inhaberfamilie Stefan und Uschi Bühler-Moritzi zum Empfang geladen. Wiederum war es Flurin Caviezel, der dem Abend den humorvollen Stempel aufdrückte. Wenn er als Elvis Presley oder als Wolfgang Amadeus Mozart das Churer Maiensässlied interpretiert, um Stadtpräsident Christian Boner als Redner anzukündigen, dann ist mit Sicherheit das Eis gebrochen. Und wenn er Regierungsrat Claudio Lardi fast dazu bringt, dass dieser anstelle seiner Ansprache am liebsten auch ein Lied singen möchte, kann man fast von einem politischen Durchbruch sprechen. Claudio Lardi hätte nämlich den beiden Architekten Thomas und Jon Domenig zum Thema Kantonsschule gerne etwas vorgesungen, da er dazu manch ein Liedchen kennen würde.

Stefan Bühler hatte sich vorgenommen, die Gäste nicht mit einer langen Dankesansprache zu langweilen. Vielmehr wollte er dazu aufmuntern, Brücken zu schlagen. Etwa zwischen dem Architekturbüro Domenig, das für den von allen Seiten anerkannten schönen Casanova-Neubau verantwortlich zeichnet, und den Behörden. Etwa mit folgender kleinen Geschichte:
Nach geschlagener Abstimmung sagt ein Regierungsrat zum Architekten: „Wäre ich nicht Regierungsrat, dann würde ich auch Häuser bauen.“ Sagt der Architekt: „Wenn Sie nicht Regierungsrat wären, könnte ich das auch.“

Seine Erkenntnisse der letzten sieben Berufsjahre als Inhaber bei der Casanova Druck und Verlag AG wollte Stefan Bühler in folgende zehn Kapitel unterteilen:


1. Wie verhindert man mit 49 Jahren erfolgreich, als ältester Jungunternehmer des Kantons vom Newcomer-Preis verschont zu werden?

2. Welche Chancen und Motivation bietet der Standort gegenüber dem Regierungsgebäude bezüglich Leistung von freiwilligen betrieblichen Überstunden im Umfeld des Beamtenstatus?

3. Die ersten sieben verflixten Jahre in einer Rezession, in der wir auf Dinge verzichten mussten, die unsere Grosseltern nicht einmal kannten.

4. Welchen Churer Architekten hat Winston Churchill gemeint mit seiner Aussage: Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Können wir einer solchen Begeisterung erfolgreich ausweichen, indem wir mit dem Büro Domenig und Domenig bauen?

5. Wahrheitsgemässes Verfassen von Jahresberichten und Bilanzen unter der Voraussetzung, dass ein Defizit das ist, was man hat, wenn man weniger hat, als man hätte, wenn man gar nichts hat.

6. Wie kommt es, dass die Casanova-Verlage alle drei Wochen ein neues Buch herausgeben und trotzdem 80% der verkauften Bücher in der Schweiz aus dem Ausland stammen? Hängt das mit der Weisheit von Georg W. Bush zusammen, der kürzlich folgende Erkenntnis von sich gab: „Die meisten Importe stammen aus dem Ausland.“ Könnte das auch bei uns Schule machen oder können die Bilateralen II das verhindern?

7. Wer Ordnung in seinem Unternehmen hat, ist nur zu faul zum Suchen. Wie weit stimmt das unter Berücksichtigung der Erkenntnis von Ferdinand Piech: „Wenn man ein Unternehmen zerstören will, muss man nur versuchen, es mit externen Berater in Ordnung zu bringen“? Brauchen wir externe Berater oder genügt uns die Aurax Informatica für die IT-Beratung?

8. Versicherungsgesellschaften und Versicherungsberater pflastern den Weg von jedem Unternehmen, um selbst ans Ziel zu kommen. Was wir den Versicherungen aber keinesfalls vorwerfen ist, dass sie schadenfroh wären.

9. Wie können wir die Qualität unserer Produkte erkennen? Am besten dann, wenn der Kunde zurückkommt und nicht die Drucksachen.

10. Zum Schluss ein Kapitel zu den Vorsätzen für die nächsten sieben Jahre. Es sind gute Vorsätze. So gute wie Schecks, die auf eine Bank ausgestellt sind, bei der man gar kein Konto hat.


Zu den Detailerläuterungen kam es nicht mehr, weil sich der Hausherr und Gastgeber rechtzeitig an die Worte von Martin Luther erinnerte. Dessen Ratschlag für eine Rede lautet folgendermassen: "Tritt frisch auf, mach's Maul auf und hör bald wieder auf".

Aufhören wollte sonst aber niemand, vielmehr wurde die Eröffnung des Casanova-Neubaus noch in den Produktionsräumen von Druck und Ausrüsterei weitergefeiert.

Die 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedankten sich nicht nur mit einem gemeinsamen Auftritt vor den Gästen mit dem Casanova-Lied, sie waren anschliessend persönlich dafür besorgt, dass jeder zu einem Häppchen und zu einem Glas kam und für einmal nicht mit grafischem Können, drucktechnischen Wissen und verlegerischem Know-how verwöhnt wurde, sondern durch gute Serviceleistungen am Buffet und am Tisch.

Tag der offenen Tür am Samstag
Dass dann am Samstag beim Tag der offenen Tür weit über 1000 Interessierte das Gebäude und die Produktion in allen Abteilungen sowie die Unterhaltung im Zelt oder im Freien mit musikalischer Begleitung der Stadtmusik Chur besuchten, gehörte zum erfolgreichen Abschluss eines Freudenfestes für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Casanova Druck und Verlag AG.



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