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Gautschen bei Casanova
 



«Packt an!», ruft Gautschmeister Markus Sulser seinen Packern auf dem Pfisterplatz zu. Diese treten in Aktion, setzen zuerst Agnesa Pira, die ihre dreijährige Lehre als Printmedienverarbeiterin bei der Casanova Druck und Verlag in Chur mit der hervorragenden Noten 5,1 abgeschlossen hat, auf einen nassen Schwamm und werfen sie, wie es die Tradition will, in den Pfisterbrunnen. Dann kommt Drucktechnologe Mike Stöckler an die Reihe. Auch er hat nach einer vierjährigen Lehrzeit - so lange dauert die Ausbildung für die Drucker - mit der Note 5.3 einen hervorragenden Abschluss gemacht.

Das Gautschen ist ein alter Buchdruckerbrauch, bei dem ein Auszubildender nach bestandener Abschlussprüfung im Rahmen einer Freisprechungszeremonie in einem Trog oder Brunnen untergetaucht wird. Zu einem Gautschakt gehören neben dem Gäutschling der Gautschmeister, der erste und zweite Packer so wie der Schwammhalter. Meist gibt es noch eine unterschiedliche Zahl an Zeugen oder mehrere Packer, die auch auf dem Gautschbrief ihre Anwesenheit durch Unterschrift bekunden. Nass geht es auch heute noch zu wenn gegautscht wird. Aber nicht nur der Täufling wird nass, sondern oft auch die Packer und die Zuschauer.


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