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Architekturrundgang Bergell
 

Präsentation des neuen Führers «Architekturrundgang Bergell» durch die Präsidentin des Bündner Heimatschutzes, Inge Beckel, Regierungsrat Martin Jäger (beide rechts im Bild) sowie der Autorin Ludmila Seifert und Übersetzer Diego Giovanoli.

Die Denkmalpflege Graubünden, der Bündner Heimatschutz und der Heimatschutz Sektion Engadin und Südtäler hatten im Bergell ein vielfältiges Programm mit Führungen, Wanderungen und Gesprächen zusammengestellt, die zu Bauwerken verschiedenster Funktion und aus unterschiedlichen Epochen führten: Kirchen aus romanischer und spätgotischer Zeit, Wehrbauten des Hochmittelalters, barocke Palazzi und Villen, Bürgerhäuser des 19. Jahrhunderts, einfache Bauernhäuser und rurale Nutzbauten, Wohnhäuser der Moderne und der Gegenwart sowie ingenieurtechnische Meisterleistungen wie die Albigna-Staumauer.
Inge Beckel, Präsidentin Bündner Heimatschutz, präsentierte an diesem Anlass den neuen zweisprachigen Führer «Architekturrundgang Bergell», der vom Bündner Heimatschutz Heimatschutz herausgegeben wurde und im Verlag Desertina erscheint.

Architekturrundgang Bergell
Der Bündner Heimatschutz setzt sich als gemeinnütziger Verein für die gebaute Umwelt ein; er engagiert sich für einen sorgsamen Umgang mit dem architektonischen Erbe und fördert das Verständnis für die bündnerische Baukultur. Im Einklang mit seinen Zielsetzungen hat der Bündner Heimatschutz eine Publikationsreihe lanciert: die «Architekturrundgänge in Graubünden». Erster Führer dieser Art war der 2003 erschienene «Architekturrundgang Poschiavo Borgo». Als zweiter Band der Reihe erscheint nun der in Zusammenarbeit mit der Sektion Engadin und Südtäler entstandene «Architekturrundgang Bergell».

Kulturelles und touristisches Angebot
Mit den «Architekturrundgängen in Graubünden» hat der Bündner Heimatschutz ein attraktives kulturelles und touristisches Angebot geschaffen. Bauwerke unterschiedlicher Gattung und aus verschiedenen Stilepochen, vom Mittelalter bis in die Gegenwart, werden vorgestellt und in einen (architektur-)historischen, wirtschafts und sozialgeschichtlichen Zusammenhang gestellt. Anhand einer beschränkten Auswahl repräsentativer Objekte erhält der Leser einen Überblick über die Architekturgeschichte eines Ortes oder - wie jetzt im Falle des Bergells - einer ganzen Talschaft. Die Reihe erhebt den Anspruch, wissenschaftliche Fundiertheit mit guter Lesbarkeit zu kombinieren. Die «Architekturrundgänge Graubünden» sind kleine, feine Büchlein, die man bequem in die Jackentasche stecken kann, die man aber auch zuhause in die Bibliothek neben andere Werke der Architektur- und Kunstgeschichte stellt.
Der «Architekturrundgang Bergell» bringt den Lesenden in 25 Stationen die Baukultur zwischen Maloja und Castasegna näher und sensibilisiert für die diversen Aspekte des architektonischen Erbes. Er wurde von der Kunsthistorikerin Ludmila Seifert-Uherkovich verfasst und ist mit Aufnahmen des Fotografen Ralph Feiner illustriert. Der Führer erscheint in einer deutschen und in einer italienischen Ausgabe. Für die italienische Übersetzung zeichnet Diego Giovanoli verantwortlich.

Erlös für den Palazzo Castelmur
Das handliche Büchlein von 48 Seiten wird zum bescheidenen Preis von Fr. 12.- verkauft. Ein Teil des
Verkaufserlöses fliesst in die Restaurierung von Objekten im Palazzo Castelmur in Coltura. Der Palazzo
Castelmur, dessen Architektur im Führer beschrieben ist, beherbergt eine Dauerausstellung über die
Emigration der Bündner Zuckerbäcker und das Historische Archiv des Tals.


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